DIE Lösung für saubere Bestände
Wirksame Herbizide gegen Ihren Ackerfuchsschwanz, Ihre Weidelgräser und andere Unkräuter






Wissenschaftliche Genauigkeit
Unsere Resistenztests basieren auf einer definierten wissenschaftlichen Methodik und liefern präzise Resultate für beste Ergebnisse auf Ihrem Acker!
Über 2000 zufriedene Kunden
In 12 EU-Ländern erfolgreich
Neben dem DACH-Raum unterstützen wir Landwirte in Frankreich, Schweden, Dänemark, Luxemburg, den Niederlanden, Belgien, Rumänien, Litauen und Polen bei der Bekämpfung von Ungräsern und der Sicherung sauberer Bestände.
Der Agris42–Resistenztest für saubere Bestände und wirksame Herbizide
Eine Untersuchung lohnt sich bereits ab einer Feldgröße von 3 ha!
Wie Sie vorgehen müssen
Führen Sie die nachfolgenden, einfachen Schritte durch und erfahren Sie welche Herbizide auf Ihren Flächen und gegen Ihre Unkräuter, wie beispielsweise Ackerfuchsschwanz und Weidelgras noch wirken!
Samenprobe sammeln und an uns senden
Analyse und Durchführung des Resistenztests
Ergebnisse erhalten und wirksame Herbizide einsetzen
Präzision und Qualität
für Ihren Erfolg
In unserem hochmodernen Gewächshaus




Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema der richtigen Probennahme für eine Resistenzuntersuchung
Wie sammelt man eine Probe für eine Resistenzuntersuchung?
Nach Ihrer Bestellung erhalten Sie von uns ein Resistenzkit mit einer ausführlichen Anleitung zur Probenahme, passendem Verpackungsmaterial sowie einem Bestellformular, auf dem Sie die gewünschte Analyse einfach ankreuzen können.
Sie sammeln anschließend eine Kaffeetasse (200ml) voll reifer Samen in den beiliegenden Probenbeutel und senden diesen kostenfrei an uns zurück. In der Regel ist die Probennahme ab Anfang Juli möglich.
Wann kann ich eine Probe sammeln?
Wir benötigen eine Probe reifer Samen von Ungräsern bzw. Unkräutern.
Bei Gräsern wie dem Ackerfuchsschwanz sind die Samen in der Regel reif, wenn die ersten Körner aus der Ährenspitze ausfallen. Zu diesem Zeitpunkt streifen Sie die restlichen reifen Samen von mehreren Pflanzen ab, bis etwa eine Kaffeetasse (200ml) voll zusammenkommt – diese senden Sie dann an uns.
Kann ich die Samen von mehreren Feldern mischen?
Davon raten wir ab, da unsere Ergebnisse zeigen, dass die Resistenzsituation auch auf Feldern, die in der Vergangenheit ähnlich bewirtschaftet wurden, unterschiedlich sein kann. Daher sollte man entweder von jedem dieser Felder eine separate Probe sammeln oder sich auf weniger Felder konzentrieren. So lassen sich die Ergebnisse besser interpretieren.
An wie vielen Stellen soll ich Samen im Feld sammeln?
Wie bei der Bodenprobenahme gilt: Nur eine repräsentativ gesammelte Probe von mehreren Stellen im Feld liefert aussagekräftige Ergebnisse.
Sind im Bestand mehrere Nester sichtbar, sollten diese zu einer Mischprobe zusammengeführt werden.
Wenn Sie teilflächenspezifisch behandeln oder unterschiedliche Herbizide in verschiedenen Feldbereichen eingesetzt haben, achten Sie darauf, diese Flächen bei der Probennahme nicht zu vermischen.
Brauche ich eine Nullparzelle?
Nein.
Zwar wären Pflanzen aus unbehandelten Nullparzellen theoretisch interessant, da sie nicht durch ein Herbizid vorselektiert wurden. Resistenzen treten jedoch meist nesterweise auf – die Wahrscheinlichkeit, eine Nullparzelle zufällig am falschen Ort anzulegen, ist hoch.
Zudem wären mehrere Nullparzellen nötig, um ein repräsentatives Bild des gesamten Feldes zu erhalten.
Wie viele Felder soll ich untersuchen lassen?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Wichtig ist jedoch, möglichst früh ein klares Bild über die Resistenzsituation auf Ihrem Betrieb zu bekommen – denn ein einmal etabliertes Resistenzproblem lässt sich kaum wieder beheben (siehe Abschnitt „Wirkungslose Herbizide durch Resistenzen?“). Bleiben nach der Herbizidapplikation Nester zurück, kann das bereits ein erstes Anzeichen für resistente Pflanzen im Feld sein.
Ich bin mit der Herbizidwirkung nicht zufrieden, handelt es sich um Resistenzen?
Das kann man nicht pauschal beantworten. Wir beobachten jedoch, dass Resistenzen für mehr als 50% der Fälle bei schlechter Wirkung im Feld verantwortlich sind.
Wirkungslose Herbizide durch Resistenzen?
Nachfolgend finden Sie nützliche Informationen über die Entstehung, den Umgang und die Vermeidung von Herbizidresistenzen
Was ist Herbizidresistenz?
Herbizid-Resistenz ist die natürlich erworbene Eigenschaft einer Pflanze eine Herbiziddosis zu überleben, die andernfalls letal wäre. Das heißt für den Einsatz im Feld oft, dass die eingesetzten Aufwandmengen keine Wirkung mehr zeigen.
Wie entsteht Herbizidresistenz?
Herbizidresistenz ist natürlich erworben und nicht durch den Einsatz der Herbizide hervorgerufen. Das Merkmal wird jedoch durch den häufigen Einsatz der gleichen Herbizide nach und nach heraus selektiert. Schätzungen zufolge tragen etwa 1 von 100.000 bis 1 von 10 Millionen Pflanzen dieses Resistenzmerkmal – auch ohne vorherigen Herbizideinsatz. Bei einem Besatz von 1.000 Pflanzen pro Quadratmeter bedeutet das, dass bereits vor dem ersten Herbizideinsatz zwischen 1 und 100 resistente Pflanzen pro Hektar vorhanden sein können. Mit zunehmendem Herbizideinsatz und ohne die Berücksichtigung ackerbaulicher Faktoren verschiebt sich das Verhältnis weiter zugunsten der resistenten Pflanzen.
Was lässt sich gegen Resistenzen unternehmen?
Zuerst sollte man eine Resistenzuntersuchung durchführen, um feststellen zu lassen, welche Herbizide noch wirken, denn “DIE” Resistenz gibt es nicht. Der Test liefert ihnen einen Überblick darüber, welche Herbizide (in welchen Kulturen) Sie noch einsetzen können und somit können Sie Fruchtfolgeanpassungen und ackerbauliche Maßnahmen gezielt planen.
Wie lange dauert es bis Resistenzen wieder verschwinden?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten, aber innerhalb von 10-20 Jahren ist kaum von einer Wiederherstellung der Herbizidwirkung auszugehen. Die Forschung geht eher von mehr als 50 bzw. 100 Jahren aus. Daher ist es umso wichtiger frühzeitig zu reagieren und sich ein Bild über die Resistenzsituation zu verschaffen.
Wie verbreitet sind Resistenzen in Europa?
Herbizidresistenz wird seit den 1960er-Jahren wissenschaftlich erforscht. Trotzdem gab es bis vor kurzem keine preiswerte, präventive Testmöglichkeit, sodass aktuell in Europa Resistenzen bei 82 Nutzpflanzenarten gegenüber 22 von 28 Wirkungsmechanismen auftreten. Davon sind aber nur einige Ungräser und Unkräuter von agronomischer Bedeutung. Dazu zählen in Europa besonders Ackerfuchsschwanz und Windhalm, aber zunehmend auch Weidelgras und Trespen.
Das Team Agris42
An Ihrer Seite für saubere Flächen, mehr Ertrag und Freude am Ackerbau!
Unser Team aus erfahrenen Agrarwissenschaftlern und Landwirten arbeitet unermüdlich daran, Sie zu unterstützen, Ihre Ackerfuchsschwanz-, Weidelgras- und Unkrautprobleme in den Griff zu bekommen.